++ Psychosoziale Beratungsstelle war informiert +++
Die Psychosoziale Beratungsstelle (PSB) des Studentenwerks war von dem Hilfsprojekts des AStA „Falsch verbunden. Ein Beratungstelefon für Verbindungsstudenten“ informiert. Im Artikel des Göttinger Tageblatts war zu lesen, dass das Studentenwerk der Universität Göttingen nicht von einer Kooperation gewusst hätte. Tatsächlich war der Geschäftsführer des Studentenwerks, Jörg Magull, nicht über das Beratungstelefon informiert, die PSB hingegen schon. „Am 05. Mai diesen Jahres haben wir uns mit der Psychosozialen Beratungsstelle getroffen und uns bezüglich des Beratungstelefons abgesprochen“, sagte die Projektsprecherin Svenja von Jan auf Nachfrage.
Auf ein direktes Ansprechen oder Anschreiben der PSB, die sich – im Gegensatz zu der Geschäftsführung des Studentenwerks, deren Aufgaben in ganz anderen Bereichen liegen – bekanntermaßen professionell um eine psychologische Beratung kümmert, hat der Autor des Artikels, Lukas Breitenbach, selbst Korporierter der katholischen Studentenverbindung „Palatia Göttingen“, anscheinend verzichtet.
Für einen wissenschaftlichen Einblick in die Thematik des Verbindungswesens empfehlen wir die Vortragsreihe „Studentenverbindungen in Geschichte und Gegenwart“. Insbesondere möchten wir auf den Vortrag des Verbindungsaussteigers Dr. Stephan Peters, der sich in seiner Dissertation mit der Problematik des korporierten Zusammenlebens befasst hat, hinweisen. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 26.05.2011, um 20 Uhr im ZHG 003 statt.
AStA Uni Göttingen, 25. Mai 2011
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