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+++ Pressekonferenz am 23.05.2011 um 12 Uhr im Holbornschem Haus +++

Obwohl Studentenverbindungen im Stadtbild der Universitätsstadt Göttingen präsent sind, erfahren die negativen Auswirkungen, die im korporierten Zusammenleben auftreten, kaum öffentliche Wahrnehmung. Ein spezifisches Hilfsangebot für die individuellen Probleme von betroffenen Verbindungsstudenten fehlt gänzlich. Der AStA der Universität Göttingen startet daher ein Hilfsprojekt für Korporierte mit dem Namen „Falsch verbunden – Ein Beratungstelefon für Verbindungsstudenten“.

Elitärer Leistungsdruck, Homophobie, antiquiertes Rollenverständnis (in Partnerschaften), ausschweifender Alkoholkonsum und Rituale der Unterordnung haben häufig psychische und physische Belastungen zur Folge.

Das Beratungstelefon ist eine erste Anlaufstelle bei persönlichen Konflikten, die ein männerbündisches und hierarchisches Gemeinschaftsleben mit sich bringen kann.

Durch das Angebot eines anonymen telefonischen Erstkontaktes soll die Hemmschwelle für betroffene Korporierte möglichst gering gehalten werden. Sollten die Probleme von Betroffenen schwerwiegender sein, wird an professionelle psychosoziale Beratungsstellen weitervermittelt.

Kontakt zum Beratungstelefon können neben Korporierten auch besorgte Angehörige und FreundInnen aufnehmen.

Die erste Sprechstunde findet am 30.05. 2011 statt., das Beratungstelefon ist Montags von 11 bis 12 Uhr unter der Nummer 0551/3922268 oder unter der E-Mail-Adresse erreichbar.

Für weitere Informationen zu dem Grundkonzept, der Intention und der verschiedenen Angebote des Beratungstelefons findet am 23.05.2011 um 12:00 Uhr eine Pressekonferenz im Holbornschem Haus (Rote Straße 34, 37073 Göttingen) statt.

AStA Uni Göttingen, 19. Mai 2011


Pressemitteilung als PDF herunterladen (216,97 kB)

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