thumbnail

Heutzutage gleicht die (Hochschul-) Bildung – u.a. durch die Bologna-Reform – unkritischem Auswendiglernen der Vorlesungsinhalte. Wo bleibt hier der selbstständig denkende, kritische Geist? Das Durchlaufen der Hochschule ähnelt einem kapitalistischen Verwertungsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft, weil alles nur noch schnell und unter Druck gelernt wird. Wir sehen uns daher einer zunehmender Ökonomisierung, Entpolitisierung und Entdemokratisierung nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch in akademischen Strukturen, ausgesetzt.

Zudem wollen wir uns aktiv gegen die autoritären und undurchsichtigen Strukturen an der Universität einsetzen. Es kann nicht sein, dass Entscheidungen über Studierendenbelange, wie bspw. Prüfungsmodalitäten und Studiengebühren, hinter verschlossenen Türen stattfinden und diese Prozesse nicht durchschaubar sind. Ist das Demokratie?

Die Universität kann nicht abgetrennt von anderen gesellschaftlichen Bereichen gesehen werden, sondern die Hochschule ist Teil der Gesellschaft und Kern gesellschaftlichen Fortschritts. Es ist uns daher ein zentrales Anliegen, allgemeinpolitische Themen und gesellschaftliche Belange wieder in die Hochschulen zu tragen.

Konkret bedeutet das für das neue Referat: Wir wollen zusammen mit euch Themen allgemein-politischer Relevanz und der kritischen Wissenschaft fächer- und fakultätsübergreifend aufarbeiten und diese durch Veranstaltungen und Publikationen der Hochschulöffentlichkeit zugänglich machen.

Wichtig ist vor allem, dass dieses Referat sich als Teil basisdemokratischer, partizipativer Strukturen versteht und somit von euren inhaltlichen Anregungen, eurer Kritik und eurem Engagement lebt. Alle Studierenden sind deshalb aufgerufen, sich direkt einzubringen. So könnt ihr eure Ideen oder Kritiken im AStA-Plenum darstellen, uns per E-Mail kontaktieren oder uns via WikiSpaces eure Anregungen mitteilen!

Also, lasst uns Demokratie gemeinsam leben und gestalten!

Euer Team vom „DemPolBilkritWi“-Referat! ;-)

  • 25.10.2011

    Veranstaltungsreihe "Paradigmenwechsel und Revolutionen in der Wissenschaft"
    ab November jeden Mittwoch 18 Uhr im ZHG 004

    Zwischen dem 2. November und dem 14. Dezember veranstaltet der AStA eine Vortragsreihe zu Paradigmenwechsel und wissenschaftlichen Revolutionen. Ziel der Reihe ist es, (auch fachfremden) Studierenden Beiträge über wegweisende Änderungen in verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen vorzustellen, um somit auch Einblicke in andere Fachbereiche zu bieten. Hierzu konnten wir hochkarätige Forscher gleichermaßen aus Natur- wie aus Geistes- und Sozialwissenschaften gewinnen.
    Die Vorträge finden mittwochs um 18.00h im ZHG 004 statt. Das genaue Programm könnt ihr ab demnächst der AStA-Homepage sowie diversen Aushängen entnehmen.

  • 60.000 Menschen wurden zwischen 1943 und seiner Befreiung am 11. April 1945 in das Konzentrationslager Mittelbau-Dora verschleppt, von denen vorsichtigen Schätzungen zufolge mindestens 20.000 ihr Leben verloren. Der AStA bietet den Studierenden am 19. November eine eintägige Exkursion nach Mittelbau-Dora an, in deren Rahmen neben den ständigen Ausstellungen, sowohl die Stollen- als auch die Außenanlagen besichtigt werden.

  • 22.06.2011

    Nein zur Militarisierung von Forschung und Lehre – Ja zur Zivilklausel:
    Zivilklausel-Kongress in Braunschweig

    Deutschland ist der drittgrößte Waffenexporteur weltweit. Für die militärische Forschung werden auch finanzielle Mittel aus dem Bundesministerium für Verteidigung (BMVg) an zivilen Hochschulen investiert.

Wili-CMS v. 0.9_pre20111014 ++ last updated: 17.02.2012 ++ Sitemap